Slowenien

Wirtschaft

 

Slowenien hat am 1. Januar 2007 den Euro eingeführt und ist 2010 der OECD beigetreten. Bis zum Herbst 2008 verzeichnete es ein langjähriges, kräftiges Wirtschaftswachstum, das vor allem auf Investitionen und dem starken Export basierte. Dank hochwertiger Produkte konnte das Land den Wegfall seiner traditionellen Märkte auf dem Gebiet des früheren Jugoslawien verkraften und von der internationalen Arbeitsteilung profitieren. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat 2009 aber auch erhebliche Strukturschwächen wie die fehlende Entflechtung zwischen Staat und Volkswirtschaft und die hohe Abhängigkeit vom Export offen gelegt. Der Exporteinbruch war ein Hauptgrund dafür, dass die Wirtschaft 2009 um 8,0 Prozent geschrumpft ist. Nach einer leichten Erholung in den Jahren 2010 und 2011 ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2012 und 2013 erneut zurück (um 2,5 bzw. 2,4 Prozent), und auch für 2014 wird noch ein Minus von 0,8 Prozent erwartet.

(Quelle: Auswärtiges Amt/Wirtschaft)

 

2010

2011

2012

2013*

2014*

Bruttoinlandprodukt (BIP, nom., Mrd. Euro)

35,5

36,1

35,3

BIP je Einwohner (Euro)

17.335

17.633

17.183*

Inflation (in %)

2,1

1,9

Arbeitslosigkeit (in %)

11,1

11,6

Währung: Seit 01.01.2007 Euro

1 Euro = 100 Cent

Kurse (Ankauf) 1 EUR = ? US$

 

 

1,326

 

 

1,392

 

 

1,285

 

 

 

Warenexporte in Mio. Euro

22,0

25,0

25,0

 

Warenimporte in Mio. Euro

22,7

25,5

24,9

 

Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen
in Mio. Euro, Bestand 2012: 15.526

358,9

999,2

144,8

 

Deutsche Einfuhr (in Mio. EUR)

3,7

4,4

4,6

 

Deutsche Ausfuhr (in Mio. EUR)

3,6

4,0

3,9

 

* Prognose bzw. Schätzung

(Quelle: gtai/Wirtschaftsdaten Kompakt November 2013)

 

Die Ausfuhren verteilen sich wie folgt:

Die Hauptexportpartner sind:

Slowenien hat im Jahr 2013 Qualitätsanalysen und Stresstests der wichtigsten Banken des Landes durchgeführt und diese rekapitalisiert. Durch die Verwendung eigener Mittel sowie Kapitalaufnahme am freien Markt konnte Slowenien im Dezember 2013 den Rettungsschirm der Eurozone abwenden. Auch eine erste Serie von 15 Unternehmen wurde zur Privatisierung ausgeschrieben, und es ist zu ersten Verkäufen gekommen. Die Restrukturierung des Unternehmenssektors und dessen Entschuldung sind wichtige Voraussetzungen für eine Stabilisierung der Wirtschaft sowie in Bezug auf die Attraktivität des Landes für ausländische Investitionen.

(Quelle: Auswärtiges Amt/Wirtschaft)

Einstufung in Länderratings

 

Land
Position 1

Rang Deutschlands

Rang Sloweniens

Global Competitiveness Index 2013-2014

 

Schweiz

4

62

Corruption Perceptions Index 2013

 

Neuseeland

12

43

Index of Economic Freedom 2014

 

Hongkong

18

74

Foreign Direct Investment Confidence Index 2013

United States

 

7

nicht in den TOP 25

Doing Business 2013

Singapur

21

33