LeistungenVeranstaltungenShopLieferantensucheLinksuche
StartseiteSitemapImpressumFAQNutzungsbedingungen
 
Ukraine    
Einführung
Land und Leute
Geschichte
(Ein)Reise/Aufenthalt
Geografie und Klima
Sonstiges
Aktivitäten
Einführung



Mit dem als „orangene Revolution“ bezeichneten, friedlichen Machtwechsel hat die Ukraine zum Jahresausklang 2004 einen bedeutenden Schritt in Richtung einer Demokratisierung der Gesellschaft und einer Reformierung von Politik und Wirtschaft gemacht. Nach Wahlwiederholung, die in Gegenwart von über 1.000 Beobachtern durchgeführt wurde, hat Wiktor Juschtschenko mit rund 52 % der Stimmen gesiegt.
Zentrale Bemühungen der ukrainischen Außenpolitik auch unter Juschtschenko sind die Heranführung an die EU und NATO bei gleichzeitiger Fortentwicklung der Beziehungen zu Russland sowie eine stabilitäts- und friedenssichernde Politik in der Region. Grundlage der Beziehungen zur EU sind das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen, die vom Europäischen Rat Helsinki am 14.12.1999 verabschiedete "Gemeinsame Strategie EU-Ukraine" sowie das von der EU-Kommission und den EU-Mitgliedstaaten gebilligte "Nachbarschaftskonzept".

Die ukrainische Wirtschaft hat in den letzten Jahren einen kraftvollen Erholungskurs eingeschlagen. Mit 12 % verbuchte das Land 2004 sogar das höchste Realwachstum in ganz Europa. Begünstigt haben das kräftige Wachstum nicht zuletzt die hohen Rohstoffpreise und die starke Nachfrage nach Eisenmetallen, dem mit Abstand wichtigsten Exportgut des Landes. Neben dem Export leistete der Privatverbrauch, der 2004 im Vergleich zum Vorjahr um fast 16% anstieg, einen hohen Wachstumsbeitrag. Angesichts der starken Binnennachfrage verzeichnete im Jahresdurchschnitt 2004 allerdings auch die Inflationsrate einen spürbaren Anstieg auf 9,0 %.

Der Außenhandel entwickelte sich 2004 sehr dynamisch. So stiegen die Warenexporte auf Dollarbasis um fast 41 %. Dabei beschränkte sich die Auslandsnachfrage aber weitgehend auf wenige Schlüsselprodukte, insbesondere auf Stahl und mit einigem Abstand auf Düngemittel. Nicht nur Russland, sondern auch China deckt seinen steigenden Stahlbedarf in der Ukraine. Auch die Warenimporte stiegen aufgrund der lebhaften Binnennachfrage mit rund 23 % recht kräftig, blieben damit aber hinter den Exporten zurück. So konnte die Ukraine im vergangenen Jahr einen Handelsbilanzüberschuss von gut 3,7 Mrd. US$ vorweisen.
Der Zustrom ausländischer Direktinvestitionen stieg 2004 auf 1,7 Mrd. US$, bewegt sich damit aber nach wie vor auf relativ niedrigem Niveau.

Im 1. Halbjahr 2005 war Deutschland für die Ukraine mit einem Warenhandelsvolumen von 2227 Mio. USD zweitwichtigster Handelspartner nach Russland. Auch was die Direktinvestitionen betrifft, ist Deutschland mit einem Investitionsvolumen von bisher 569 Mio. USD (Stand: 01.07.2005) für die Ukraine ein wichtiger Partner. Mehr als 1.000 deutsche Firmen sind in der Ukraine vertreten.
Wichtigste deutsche Exportgüter sind Fahrzeuge , Maschinen, Chemieprodukte und elektrotechnische Erzeugnisse. Wichtigste ukrainische Exportgüter: Textilien/Bekleidung, Metalle/Legierungen/Eisenwaren und Chemieprodukte (6,5 %).

Quellen:
Auswärtiges Amt: Länderinformationen Ukraine (Stand: 09/2005)
Bayerische Landesbank: Länderanalyse Ukraine (Stand: 05/2005)


Globale Beschaffung | Marktauswahl | Länderlotse: China, Indien, Russland, Südafrika | Services | Newsletter | Registrieren
Startseite | Über uns | Lieferantensuche | Linksuche | Impressum | Nutzungsbedingungen

Sehr geehrter Besucher, sollte ein Link auf unsere Internetpräsenz auf Ihre Homepage verweisen und Sie sind damit nicht einverstanden,
so schicken Sie bitte eine kurze Mail und wir werden den Link sofort entfernen.
 


In Kooperation mit

Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.

Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich

Schweizerischer Verband für Materialwirtschaft und Einkauf

 


Medienpartner

Competence Site

 

Bogaschewsky, R.; Müller, H.; Altmann, M.: Integrierte Risikobetrachtung im strategischen Supply Chain Design von KMU, Tagungsband zur Konferenz „Supply Chain Management im Mittelstand“, Dortmund 2009. 

Erfahrungsbericht Sourcing Day im Ungarn vom 28.5.2009 

Vortrag "Indien, China, Osteuropa – Wer gewinnt den Globalisierungswettlauf ?" 9von Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky am 23.06.2009 auf der Veranstaltung "Indien - Rettung für die deutsche Wirtschaft?" in Würzburg9

Leitfaden "Einkaufen und Investieren in China" in 3. Auflage erschienen. Weitere Details und Bestellung



Ihre Meinung ist uns w i c h t i g !

Feedback zum Portal
Länderwünsche

 



Sie kennen einen interessanten Link?

Bitte teilen Sie uns diesen mit.

 
 



Wir suchen kompetente Autoren
für zukünftige Beschaffungsleitfäden!
Kontaktieren Sie uns.

 
     
 



Zur Anzeige von PDF-Dokumenten: